Pferdehaltung - Tipps und Tricks zur Umgestaltung vorhandener Stallungen
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Oder wie wird man der Art "Pferd" noch gerechter
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| Auf der Weide tummeln sich Pferde am allerliebsten - leider ist diese Haltung ganzjährig oft nicht möglich |
Der überwiegenden Anzahl an Pferden hierzulande und heutzutage geht es zunehmend besser.
Das liegt zum einen an dem gewachsenen Bewusstsein der Reitstallbetreiber, Züchter und
Pferdebesitzer darüber, wie ein "artgerechtes" Leben für Pferde auszusehen hat. Zum anderen
wird diese Tendenz unterstützt beispielsweise durch Wettbewerbe der Deutschen Reiterlichen
Vereinigung in Zusammenarbeit mit der Fachzeitschrift Reiter Revue, die das Motto "Unser
Stall soll besser werden" zum Thema haben. Gemeinsames Ziel derartiger Bestrebungen ist
es, dem Pferd das zu bieten, was seiner Art entspricht: Licht, Luft, Bewegung und
gleichartige Gesellschaft. Mit der Konsequenz, ausgeglichenere, zufriedenere, gesündere
und letztlich leistungsstärkere Partner zu haben. Folgender Beitrag soll zeigen, wie mit
wenig Aufwand und kargen finanziellen Mitteln bestehende Reitställe pferdegerechter
gestaltet werden können. Und zugleich, wie sich die Betreiber die tägliche Arbeit rund
ums Pferd erleichtern können.
Gleichgültig, ob ein Stall gepachtet oder eigener
Besitz ist, unwesentlich, ob es sich um einen Haupt-Stall (H-S) mit Boxen oder einen
Offen-Stall (O-S) handelt: Der engagierte und kompetente Betreiber eines Reitstalls
wird immer wieder mit der Frage konfrontiert sein, wo es Optimierungspotenzial gibt,
um es seiner "Kundschaft", dem Pferd, noch besser gehen zu lassen. Auch wird ihn stets
die Frage umtreiben, wie sich die täglich anfallenden Arbeiten auf der Stallanlage noch
effizienter, sicherer, zeit- und kraftsparender gestalten lassen. Sei es, wenn es um
die Versorgung der Vierbeiner mit Wasser geht, oder bei der Errichtung von Paddocks,
damit die regelmässige Bewegung - auch im Winter - gewährleistet ist. Die Entsorgung
des anfallenden Pferde-Mistes oder das Basteln von Hindernismaterial für den Reitplatz
sind ebenfalls Aufgabenstellungen, die gemeistert werden wollen. Der Bau von Unterständen
für landwirtschaftliche Geräte ist oft ein notwendiges Übel, das mit etwas Überlegung und
Innovationsgeist schnell zu einem kinderleichten Spaß wird. Folgende Beispiele sollen
Anregungen geben, wie jeder Stallbetreiber aus vorhandener Bausubstanz und
landwirtschaftlicher Fläche mit Gewinn und Freude mehr rausholen kann.
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